 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Kleiner Studienführer USA |
 |
 |
 |
 |
 Campus Purdue University, Indiana |
Hier finden Sie einige Basisinformationen rund um die Hochschulen und das Studieren in den USA.
Für detailliertere Hinweise empfiehlt sich der Studienführer USA, Kanada (Hrsg: DAAD), 2. völlig überarbeitete Auflage, Bielefeld 2005, W. Bertelsmann Verlag, 220 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 3-7639-0445-X.
Hier erhältlich
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Bildungsfinanzierung in den USA |
 |
 |
 |
 |
|
Studienfinanzierung in den USA
von Iris Hoffmann (2005); Ein umfassender Bericht zu den verschiedenen Wegen der Studienfinanzierung amerikanischer Studierender an US Hochschulen, von nationalen Bildungskrediten bis hin zu sogenannten merit based scholarships und need-based grants.
Download report |
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Benotung - Credits and Grades |
 |
 |
 |
 |
Credits werden als Zahl der Wochenstunden je Semester angegeben, wonach ein dreistündiges Seminar z.B. three credit hours zählt. Credits bezeugen jedoch nicht nur den Besuch von Lehrveranstaltungen - auch Laborpraktika, selbstständige Forschung und die Anfertigung schriftlicher Arbeiten werden mit Credits belohnt. Da Studenten durchschnittlich 16 Wochenstunden pro Semester belegen, erwerben sie 16 credits im Semester. Für jeden bestandenen course bekommt man die credits, die im college catalog genannt werden. Hat man die für einen angestrebten Abschluss nötige Anzahl credits gesammelt, sind die course requirements erfüllt.
Damit der Auslandsaufenthalt neben dem persönlichen auch zu einem Gewinn für den Verlauf Ihres Studiums wird, empfiehlt sich eine genaue Vorbereitung und Information über die angestrebten study programs und degrees. Erkundigen Sie sich genau, welche credits und degrees Ihre deutsche Hochschule anerkennt.
Notenskala:
A = excellent, B = good, C = average, D = below average, F = failing
Jede Note (grade) entspricht zudem einer Punktzahl:
A = 4 points, B = 3 points, C = 2 points, D = 1 point
Der Notendurchschnitt (Grade Point Average, GPA) errechnet sich aus den credit hours des Seminars multipliziert mit dem Punktewert der Abschlussnote.
Wer ein Seminar mit three credit hours mit der Note C abschließt, erhält dafür sechs credit points.
siehe auch Studienführer USA und Kanada, S. 25 f.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Betreuung und Campusleben |
 |
 |
 |
 |
 Campus Syracuse University, New York |
An amerikanischen Hochschulen werden die Studenten sehr intensiv betreut und beraten. Eine wichtige Funktion nimmt daher der adviser ein. Ein adviser ist ein Mitglied der Fakultät, also ein Professor, dem mehrere Studenten zur Betreuung in akademischen Fragen zugewiesen werden. Der
adviser sorgt dafür, dass die Studenten sinnvolle Wahlfächer belegen und die nötigen Pflichveranstaltungen besuchen. Ausländischen Studenten steht für diese Belange der foreign student adviser zur Seite.
An vielen amerikanischen Hochschulen ist das Campusleben ausgeprägter als in Deutschland, denn viele sind campus universities: Alle zu einer Hochschule gehörigen Einrichtungen, also neben Lehr- und Forschungseinrichtungen auch Wohnheime, Cafeterias, Läden und Geschäfte sowie Sportzentren, Cafés und Partyräume, befinden sich auf geschlossenem Campusgelände. Die meisten ausländischen Studenten suchen sich aufgrund dieser Annehmlichkeiten zumindest für die Anfangszeit eine Unterkunft in einem Wohnheim (dormitory) auf dem Campus - on campus.
siehe auch Studienführer USA und Kanada, S. 27 und 39 f.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Hochschulranking |
 |
 |
 |
 |
Aus dem amerikanischen Hochschulsystem sind Rankings, die Beurteilung amerikanischer Hochschulen und Aufstellung einer Rangfolge, nicht mehr wegzudenken. Obwohl in Hochschulkreisen kritisiert, werden die Rankings doch nicht nur von Studienbewerbern beachtet.
Doch Ranking ist nicht gleich Ranking: Je nach der begutachtenden Organisation oder Einrichtung können die Ranglisten differieren. Die Rankings haben einen kommerziellen Aspekt und werden nicht von staatlicher Stelle, sondern von privaten Einrichtungen und den Medien aufgestellt.
Rankings finden Sie im Internet unter:
www.usnews.com (U.S. News and World Report)
www.review.com (The Princeton Review)
www.memex-press.com (Critical Comparison of American Colleges and Universities)
Amerikanische Hochschulen nach Typ und Niveau können Sie hier selbst vergleichen:
www.petersons.com
www.collegeboard.com
siehe auch Studienführer USA und Kanada, S. 28f.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Kurse und Hausaufgaben |
 |
 |
 |
 |
 School of Law, University of Virginia |
Der Unterricht an amerikanischen Hochschulen erfolgt in Form von lecture courses, seminars, laboratory courses, fieldwork courses, practica oder clinical courses. Mit Zwischenprüfungen werden bei allen Arten der Lehrveranstaltung Leistungen kontrolliert.
Die lecture erinnert zwar an die deutsche Vorlesung, doch gibt es oft ein begleitendes textbook, eine reading list mit Pflichtlektüre sowie tests und quizzes (oft multiple-choice). Auch für die lecture werden term/research papers (schriftliche Hausarbeiten) angefertigt. Entspannt zurück lehnen kann man sich bei einem lecture course sicher nicht. Vorbereitung, Nachbereitung und Mitarbeit sind gefragt und viele deutsche Stipendiaten empfinden das Arbeitspensum als überraschend groß.
Seminars werden vor allem für Fortgeschrittene und graduates angeboten. Auffallend sind hier die kleinen Gruppen von rund zehn Teilnehmern. Der Lehrstoff wird meist durch längere schriftliche Prüfungen (essay questions) abgefragt.
Vor allem in den Naturwissenschaften werden, wie in Deutschland auch, laboratory courses angeboten. Unter die Bezeichnungen fieldwork courses, practica oder clinical courses fällt alles, was nicht unmittelbar mit dem Unterricht im Klassenzimmer zu tun hat.
siehe auch Studienführer USA und Kanada, S. 26.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Hochschulsystem |
 |
 |
 |
 |
 English Department, Clark University Worcester |
In den USA gibt es enorme Vielfalt an Hochschulen, öffentliche und private (public und private institutions), von den berühmten Eliteuniversitäten bis hin zu kleinsten Institutionen. Akademische Grade verleihen kann jedoch nur eine akkreditierte Hochschule.
Diese Hochschulen des öffentlichen und privaten Bereichs teilen sich auf in 2-year community colleges, 4-year colleges und (graduate) universities.
Die community colleges bieten Ausbildungswege, die direkt auf den Berufseinstieg vorbereiten (career programs) und die Studieninhalte der ersten beiden Jahre der 4-year colleges (transfer programs) an.
Vorsicht: Die an community colleges erbrachten Leistungsnachweise werden bei deutschen Hochschulen grundsätzlich nicht anerkannt!
An den 4-year colleges werden undergraduate-Lehrveranstaltungen angeboten. Ein üblicher akademischer Abschluss ist hier z. B. der Bachelor of Arts (B.A.) oder der Bachelor of Science (B.S.). Nach Erwerb des Bachelor können an der university noch graduate-Lehrveranstaltungen besucht und ein entsprechender Abschluss erreicht werden.
Universities bieten zusätzlich zu den undergradute auch Lehrveranstaltungen des graduate level an. Allerdings kann man nicht an allen universities den Doktorgrad (Ph.D.) sondern nur den Master's degree erreichen. Erkundigen Sie sich daher genau über das Angebot der Hochschule, die Sie besuchen möchten.
weitere Informationen siehe Studienführer USA und Kanada, S. 14 ff.
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
 |
Fotos © Patrick Oliver Schmitt, Claudia Justus, Bernd Hartmann, Santi Pathak, Alexandra Friedrich
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |

|
|
|