DAAD - German Academic Exchange Service New York
Search Site
Scholarships
Applications
Learn German
Special Focus Areas
Publications & Links
Alumni
DAAD Faculty
News & Events
About Us
Your DAAD
Undergraduates
Graduates
PhD and Postdocs
Faculty
Stipendiaten

DAAD New York
DAAD Information Centers
Liaison
Research
Members Log In Contact Us
You are here: HomeYour DAAD: Stipendiaten in NordamerikaInformationsseiten KanadaBankgeschäfte

Bankgeschäfte in Kanada: Alles rund um Kontoeröffnung, Kreditkarte und Scheckbuch.

Ein Konto eröffnen...

Von Deutschland aus ist es derzeit noch nicht möglich, ein Konto in Kanada einzurichten, da keine kanadische Bank eine Niederlassung in Deutschland unterhält. Und auch vor Ort kann man als Ausländer nicht bei jeder Bank ein Konto eröffnen. Die Bedingungen sind von Institut zu Institut unterschiedlich. Manche Banken ermöglichen auch „non-residents“ die Kontoeröffnung, wenn man sich für längere Zeit in Kanada aufhält.

...lohnt sich das?

Hat man aber eine passende Bank gefunden, spart ein kanadisches Bankkonto Kosten und Mühen. Geld abheben, im Geschäft bezahlen und Rechnungen begleichen ist günstiger und weniger aufwendig, als sämtlichen Zahlungsverkehr vom deutschen Konto aus zu regeln.

Mit einer Auslandsüberweisung können Sie von Ihrem deutschen Konto Geld auf Ihr kanadisches überweisen. Erkundigen Sie sich nach den Konditionen Ihrer Hausbank. Es gibt auch Institute, die auf besonders schnelle Notüberweisungen aus Deutschland spezialisiert sind.

Welches Konto ist das richtige?

Die meisten kanadischen Banken bieten grundsätzlich drei Arten von Konten an: Sparkonto, Girokonto oder eine Kombination aus beidem. Wie in Deutschland auch, werden die Leistungen der Konten zwar differieren, aber ähnliche Services bieten. So gibt es in der Regel für eine Kontoeröffnung keinen festgeschriebenen Minimalbetrag, v.a. wenn es sich um ein Checking Account handelt, das mit unserem Girokonto vergleichbar ist. Für eine relativ kurze Aufenthaltsdauer, während der man ein flexibles Konto benötigt, wird sich ein Checking Account empfehlen.

Was gibt es noch zu beachten?
Haben Sie eine Bank ausfindig gemacht, die "non-residents" eine Kontoeröffnung ermöglicht, müssen Sie sich ausweisen, am besten mit dem Reisepass. Sie müssen eine feste Adresse in Kanada angeben können und manche Banken verlangen auch die Social Insurance Number.

In der Regel lässt sich ein Checking Account einfach wieder auflösen, indem man alles Restgeld abhebt und das Konto kündigt. Erfragen Sie aber sicherheitshalber vor Kontoabschluss die Konditionen für eine Kündigung.

Die Gebühren der Banken können in Art und Höhe stark differieren. So müssen Sie bei manchen Banken die Nachbestellung von Schecks oder sämtliche Transaktionen per Debit Card oder Scheck bezahlen. Erkundigen Sie sich auch, ob Gebühren anfallen, wenn Ihr Kontostand unter eine bestimmte Summe sinkt.
EC-Karten und Reiseschecks

Auch mit der EC-Karte können Sie an allen Automaten Geld abheben, die das MAESTRO-Zeichen aufweisen. Dabei gilt zu beachten, dass nicht nur die kanadische, sondern auch Ihre Bank in Deutschland Gebühren verlangen kann. Für Kunden der Deutschen Bank ist das Abheben an Automaten der Scotiabank übrigens kostenlos.

Mit Reiseschecks in kanadischer Dollarwährung können Sie bei den meisten Kaufhäusern, Läden und Restaurants unter Vorlage des Reisepasses bezahlen. Viele Banken, wenn auch längst nicht alle, tauschen Reiseschecks gegen Bargeld, allerdings erheben sie meist eine Gebühr. Die Banken haben in der Regel werktags von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Manche Filialen sind auch samstags vormittags offen, v.a. wenn sie großen Supermärkten oder Shopping Malls angegliedert sind, allerdings sollte man sich darauf nicht unbedingt verlassen.

Literaturtipp

Informationen zu den Themen Banken, Preise und Lebenshaltungskosten finden Sie auch im

Studienführer USA, Kanada (Hrsg: DAAD)
2. völlig überarbeitete Auflage, Bielefeld 2005
W. Bertelsmann Verlag, 220 Seiten, 19,90 Euro, ISBN 3-7639-0445-X

hier erhältlich


Geldtransfer per Scheck

In Kanada ist es äußerst unüblich, Rechnung per Überweisung zu begleichen. Zahlungen werden meist per Scheck vorgenommen. Man schickt ihn mit der Post an den Rechnungssteller. Bei einem Kontoabschluss sollten Sie daher darauf achten, mit wie vielen Schecks Sie Ihr Konto monatlich belasten können.

--> How to write a check

Credit or Debit?

Die Kreditkarte ist ein sehr gängiges Zahlungsmittel und inzwischen fast überall einsetzbar. Allerdings werden Sie Ihre deutsche Kreditkarte benutzen müssen, denn die kanadischen Banken setzen eine sogenannte Credit History voraus, die Sie als Ausländer in der Regel nicht haben. Erkundigen Sie sich bei Ihrer deutschen Bank nach Gebühren beim Auslandseinsatz der Kreditkarte.
 
Mit der Debit Card (auch "Interact" genannt) können Sie in Geschäften bezahlen oder Bargeld an einem Geldautomaten (ATM - Automated Teller Machine) ziehen. Geldautomaten finden Sie nicht nur in Banken, sondern auch in vielen Geschäften, Kiosken und Tankstellen. Oft haben die Debit Cards auch ein Logo einer Kreditkarte, z.B. das VISA-Zeichen, sind aber nicht als Kreditkarten einsetzbar. Da die Karten manchmal nicht auf den ersten Blick auseinander zu halten sind, wird man Sie an der Kasse oft nach "Credit or Debit?" fragen. Zahlen Sie mit "Debit", müssen Sie Ihre PIN-Nummer eingeben, bei "Credit" genügt Ihre Unterschrift.

Bills and Coins

Es gilt das Dezimalsystem: 100 Cent sind ein kanadischer Dollar. Die Scheine gibt es im Wert von fünf, zehn, 20, 50, und 100 Dollar. 

An Münzen sind ein- und fünf-Cent-Münzen, zehn, 25 und 50 Cent sowie ein- und zwei-Dollar Hartgeld in Umlauf.

Fünf Cent sind übrigens ein Nickel, zehn Cent ein Dime und 25 Cent ein Quarter. In Québec wird der Dollar oft auch als "Pièce" bezeichnet und der Cent als "Sous".

Preise

Die Preise, die man im Geschäft an den Waren findet, sind nicht die Endpreise. Um zu errechnen, was man tatsächlich berappen muss, addiert man je nach Provinz zwischen zehn und 15 Prozent auf den ausgeschriebenen Preis.

Kalkulieren Sie auch ein, dass die Lebenhaltungskosten in Kanada grundsätzlich höher sind als in Deutschland, Sie sollten mit rund 6 500 Euro im Jahr rechnen. British Columbia und Ontario zählen dabei zu den teuersten Provinzen.

Weiterführende Links
Kanadische Zentralbank

Your DAAD: Stipendiaten in Nordamerika
Informationsseiten USA
Informationsseiten Kanada
Bankgeschäfte
Krankheitsfall
Visum
Internationaler Studentenausweis
Post, Telefon und Internet
Autofahren
Feiertage
Maßeinheiten
Alkohol, Rauchen, Drogen
Essen und Trinken
Wildlife
Kanadier sind...
Kulturschock, Erfahrungen, Heimweh
Filmkritiken
Schwarzes Brett USA & Kanada
Chat USA & Kanada
Städteauswahl
SeminarCSPAussenstelle
You're German?




Sitemap   |  Home   |  Scholarships   |  News & Events   |  Publications & Links   |  Learn German   |  Special Focus Areas   |  DAAD Alumni   |  DAAD Faculty   |  About Us   |  Your DAAD: Undergraduates   |  Your DAAD: Graduates   |  Your DAAD: PhD and Postdocs   |  Your DAAD: Faculty   |  Your DAAD: Stipendiaten in Nordamerika   |  Your DAAD: International Students not from the US or Canada   |  New demo page   |  DAAD 2010 Award Winners

Copyright 2010 German Academic Exchange Service. All rights reserved.
Last updated: November 1, 2007